Welche Farbe fürs Bad?

Wenn ich in meinem Badezimmer bin, habe ich oft das Gefühl, nicht in meiner eigenen Wohnung, sondern in dem sterilen Bad eines Hotelzimmers zu sein. Geht es euch manchmal ähnlich? Dann lasst uns daran etwas ändern und den Pinsel in die Hand nehmen. Bevor wir loslegen, sollten wir uns über die Farbauswahl Gedanken machen. Welche Farbe haben Waschbecken, Toilettenschüssel, Dusche und Badewanne und auch die Fliesen und Möbel? Die Wandfarbe sollte unbedingt mit dem Rest der Badezimmereinrichtung harmonieren.

Ein kräftiger dunkler Farbton sticht auf jeden Fall heraus und setzt beispielsweise sehr helle Möbel besonders in Szene. Ihr habt Lust auf einen orientalischen Stil? Dann probiert doch mal ein Rot als Wandfarbe aus. Wer lieber auf Nummer sicher gehen will, sollte einen hellen Farbton wählen, der eigentlich zu jeder Einrichtung passt.

Farbe ist nicht gleich Farbe

Ihr habt erst kürzlich ein anderes Zimmer eurer Wohnung gestrichen und wollt nun die übergebliebene Farbe für das Badezimmer nutzen? Davon kann ich euch nur abraten. Nicht jede Farbe eignet sich für das feuchte Badezimmerklima. Herkömmliche Disperationsfarbe kann in einem feuchten Raum sehr schnell schimmeln und unschöne Wasserflecken begünstigen. Erspart Euch doppelte Arbeit und verwendet gleich die dafür geeignete Farbe. Eine spezielle Feuchtraumfarbe oder Acrylat-Latexfarbe bekommt ihr in jedem Baumarkt. Sie verhindern, dank spezieller Zusätze (sogenannter Fungizide), die Schimmelbildung und Ihr könnt die angestrichenen Wände im nassen Zustand problemlos reinigen und abschrubben. Diese Farben sind gesundheitlich unbedenklich. Wenn ihr das Badezimmer jedoch lieber mit einer Naturfarbe streichen wollt, lasst euch am besten von einem Fachmann beraten. Ein Malermeister kann zum Beispiel die Beschaffenheit Eurer Wände prüfen und Euch Tipps geben, welche Farbe am geeignetsten ist.

Und los geht’s

Ihr habt Euch bereits über den Zustand eurer Wände informiert und auch die Farbe ist schon ausgewählt. Dann kann’s jetzt richtig los gehen. Wenn möglich, entfernt eure Badezimmermöbel, damit ihr auch genug Platz zum Streichen habt. Über allem anderen und auch auf den Boden solltet Ihr ausreichend Abdeckfolie legen. Lichtschalter, Steckdosen und die obere Fliesenkante könnt ihr mit einfachem Kreppband aus dem Supermarkt abkleben, um später ein zeitaufwändiges Abwaschen der beschmutzten Stellen zu vermeiden. Mit Pinsel und Farbrolle bewaffnet solltet ihr zuerst mit dem Streichen der Decke beginnen und anschließend mit den Wänden fortfahren. Wenn keine Flecken zu sehen sind und Ihr keine Ausbesserungen mehr machen müsst, könnt ihr die Folie und das Kreppband entfernen. Bedenkt aber, dass eine Feuchtraumfarbe oftmals länger braucht, um richtig durchzutrocknen. Informiert euch über die notwendige Trockenzeit und wartet lieber etwas länger mit der ersten Dusche.

Eure Johanna

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3 Kommentare

  1. Eine gute Idee! Ich plane die Renovierung meines Bades und habe auch an Farben gedacht. Weiße Bäder finde ich zu langweilig. Sanitär und Badezimmermöbeln wähle ich lieber in Weiß, ich habe mich für minimalistiche Möbel von Roca entschieden. Orientalischer Stil gefält mir auch, die Idee von roten Wänden ist gut. Einige orientalische hölzerne Badaccessoires dazu und es könnte schön aussehen. Danke!

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