Treppen selber bauen: Neue Herausforderung für dich!

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Ihr sucht eine neue Herausforderung? Dann versucht doch vielleicht mal eine Treppe selbst zu bauen. Die Vor- und Nachteile von Fertig- und Massivhäusern habe ich Euch ja bereits vorgestellt. Heute möchte ich Euch über meine Recherchen und Erfahrungen zum Thema Treppenbau berichten.

Fundiertes Wissen über Bauvorschriften, Bemessungsregeln und über tragende Bauwerke sind Grundvoraussetzungen für den Bau einer Treppe. Außerdem solltet Ihr über handwerkliches Geschick und eine gut eingerichtete Werkstatt verfügen. Das Anfertigen aller Treppenelemente ist sehr aufwendig, daher werden oft vorgefertigte Stufenelemente oder Treppenbausätze genutzt.

Ihr fühlt Euch der Aufgabe gewachsen und wollt Eure eigenen Bauherren sein? Informiert Euch vorab am besten intensiv in Ratgebern oder auch bei Freunden, die eigene Erfahrungen im Treppenbau gesammelt haben und vergleicht den Material- und Zeitaufwand eines Selbstbaus mit den Kosten, die Ihr für einen Bau durch einen Fachbetrieb aufbringen müsst.

Damals und heute

Der Treppenbau ist ein sehr verantwortungsvolles und bürokratisches Unterfangen. Es müssen heute bestimmte Messwerte und Richtlinien eingehalten werden, die bereits im 17. Jahrhundert von dem Franzosen François Blondel entwickelt wurden. Für die Bauern der damaligen Zeit war der Bau einer Holztreppe eine stete Herausforderung. Es fehlten oft nötige Werkzeuge für eine sicherere Treppenkonstruktion und auch mangelndes Mathematik Verständnis stellte sich als Hindernis dar. Adlige hingegen ließen sich prachtvolle Treppen mit Marmor und Natursteinen errichten, um Ihrer Macht Größe und Ausdruck zu verleihen. Heutige Treppen werden weniger als Kunstwerke verstanden und meist nur auf ihre Grundfunktion beschränkt: den Nutzer sicher in das nächste Stockwerk zu führen. Tiefere Detailinformationen zum genauen Bau deiner Treppe erhältst du unter www.hausbau-forum.de.

Vor- und Nachteile

Wenn Ihr Eure Treppe selber bauen möchtet, könnt Ihr viele Kosten einsparen, müsst aber gleichzeitig auf die Garantie einer professionellen Arbeit durch Facharbeiter verzichten. Beim Treppenbau gibt es zahlreiche DIN-Normen für zum Beispiel Feuerschutz oder Schallschutz, die zu beachten und einzuhalten sind. Schon bei kleinsten Fehlern bei der Messung der Durchgangshöhe oder der Handläufe kann es passieren, dass Ihr einen Fachmann bestellen müsst, der die notwendigen Reparaturen durchführt. Von der selbstständigen Renovierung ist hier abzuraten. Bei fehlerhaftem Bau können die Kosten sehr schnell in die Höhe schießen und auch Euer eigener Zeit- und Kraftaufwand würde sich nicht mehr lohnen.

Der Treppenbau ist die Aufgabe eines Profis. Ihr habt das nötige Wissen und Geschick, um eine Treppe selbst zu bauen? Dann besorgt Euch die nötigen Materialien und legt los. Alle anderen, also auch ich, sollten sich verschiedene Angebote von professionellen Fachbetrieben einholen.

Eure Johanna

Quelle: Tischler-Schreiner.org

Bilder: Quelle – unsplash.com

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Ein Kommentar

  1. Hey,
    toller Beitrag! Eine Treppe selbst zu bauen ist wirklich nicht ganz einfach! Ich scheitere ja manchmal schon daran, Bretter mit dem Holzleim zu verleimen haha.

    LG

    Ichliebebauen12

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