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Einrichtungstipps fürs Home-Office: ordentlich und trotzdem gemütlich

Wer von zuhause aus arbeitet, weiß, dass die Trennung von Berufs- und Privatleben nicht immer einfach ist. Die richtige Einrichtung im Home-Office hilft dir dabei, effektiv und konzentriert zu arbeiten und dabei die Gemütlichkeit trotzdem nicht zu kurz kommen zu lassen. Mit unseren Einrichtungstipps fürs Home-Office kombinierst du beide Aspekte und schaffst dir einen Arbeitsbereich, der zu dir passt.

Welcher Home-Office-Typ bist du?

Um die richtige Deko und die passenden Möbel für dein Home-Office zusammenzustellen, solltest du zunächst wissen, welcher Arbeitstyp zu bist.

Brauchst du zum Arbeiten viel Ruhe, möglichst ohne Ablenkungen? Dann passt ein eher schlicht gehaltenes Home-Office mit wenigen Möbeln, am besten in Weiß oder anderen hellen Farben, zu dir. Eine klare Trennung ist für dich wichtig: Wenn dir kein eigenes Zimmer mit einer Tür zur Verfügung steht, solltest du Regale oder Kommoden als Raumteiler nutzen, um deinen Arbeitsplatz zuhause abzutrennen. Ein Arbeitsplatz mit Blick nach draußen ist für dich eher störend, und auf Deko an den Wänden oder auf dem Schreibtisch solltest du verzichten.

Dann gibt es aber auch den kreativ-chaotischen Typ: Arbeitest du gern bei inspirierender Musik und brauchst du neue Eindrücke beim Arbeiten? Für dich bieten sich ausgefallenere, gern farbige Möbel an, und wenn du bei der Arbeit nach draußen schauen kannst, ist das ideal. Für dein Home-Office sind kreative Einrichtungstipps eine Fundgrube. An deine Wände gehören Bilder, auf deinem Schreibtisch dürfen Deko-Elemente stehen.

Natürlich gibt es neben diesen zwei Extremen auch viele Mischtypen. Hast du eine Ahnung davon bekommen, welcher Typ du bist? Dann kannst du dir aus den folgenden Einrichtungstipps für dein Home-Office nun die passenden herauspicken.

 

Wichtige Möbel fürs Home-Office

Nicht überraschend: Das wichtigste Möbelstück für dein Home-Office ist der Schreibtisch. Da du viel Zeit in der gleichen Position verbringst, empfiehlt es sich, auf einen höhenverstellbaren Schreibtisch zu setzen. So beugst du Verspannungen vor und unterstützt deine Konzentrationsfähigkeit. Außerdem kannst du zeitweise im Stehen arbeiten. Der Positionswechsel tut deinem Körper gut und hält deinen Kopf wach.

Ebenso wichtig ist der passende ergonomische Schreibtischstuhl. Ob Designer-Stuhl in knalligem Rot oder einfacher schwarzer Drehstuhl – wichtig ist, dass du hier auch nach vielen Stunden noch entspannt sitzen kannst. Vielleicht wechselst du zeitweise zu einem Sitzball: Dieser trainiert die Rückenmuskulatur, ersetzt jedoch nicht dauerhaft einen gut gewählten Schreibtischstuhl.

Für Ordnung und Stauraum gibt es viele Lösungen. Regalwürfel sind einfach und praktisch, da du hier dein Arbeitsmaterial problemlos in verschiedene Bereiche unterteilen kannst. Natürlich lassen sich diese auch an der Wand befestigen. Aktenschränke und Schränke mit Schubladen helfen ebenfalls, auf einfachste Weise Ordnung zu schaffen. Wenn dir nur wenig Platz zur Verfügung steht, kannst du deinen Büroschrank durch einen Aufsatzschrank erweitern, um die Höhe des Raums auszunutzen.

Tipp: Informiere dich über multifunktionale Möbel, die deinen Arbeitsplatz zuhause flexibel und jederzeit anpassbar machen.

Gemütliches Home-Office: Einrichtungstipps für Licht und Deko

Neben aller Effizienz und Konzentration darf der Wohlfühlfaktor in deinem Home-Office nicht fehlen. Schließlich verbringen wir einen großen Teil unserer Lebenszeit mit der Arbeit.

Besonders wichtig für eine gemütliche Einrichtung im Home-Office ist das richtige Licht. Viele Menschen empfinden Tageslicht als besonders angenehm, solange es nicht direkt auf den Bildschirm fällt. Denke also über einen Arbeitsplatz am Fenster oder über lichtdurchlässige Vorhänge nach. Zusätzlich solltest du wichtige Bereiche jederzeit intensiver beleuchten können – etwa mit verstellbaren Steh- oder Tischlampen in der Nähe des Schreibtisches.

Pflanzen am Arbeitsplatz zuhause unterstützen ein angenehmes Raumklima mit frischer Luft. Außerdem sehen sie einfach hübsch aus – besonders wenn du sie zum Beispiel in Regalen oder auf kleinen Beistelltischen platzierst.

Tipp: Ein Papierkorb direkt neben dem Schreibtisch macht es leichter, Ordnung zu halten. Das Gleiche gilt für eine Ablage, in die zu bearbeitende Dokumente wandern, bis die Zeit dafür da ist – so fliegen lose Zettel nicht überall im Home-Office herum.

Die passende Deko für deinen Arbeitsplatz richtet sich nach deinen Vorlieben. Insgesamt gilt: Sei am Arbeitsplatz zuhause eher sparsam mit der Dekoration und verwende nur, was dich wirklich inspiriert. Ästhetisch und dennoch beruhigend wirken Elemente aus Naturmaterialien: Holzkörbchen, Muscheln, Vasen mit frischen Blumen, dekorative Steine oder Tonschalen. Orientiere dich bei der Auswahl deiner Deko gern auch an der Bedeutung der Wohnraumfarben.

Übrigens: Auch kleine Räume kannst du mit ein paar Einrichtungstipps geschickt zum Home-Office umgestalten. Wie du jede Raumsituation kreativ und stilvoll nutzen kannst, erfährst du in einem unserer Ratgeber.

 

Bilder: Quelle – deinSchrank.de

4 Kommentare

  • EvenK

    Sehr interessanter Artikel! Bitte mehr davon Johanna. Vielleicht kannst Du mal einen ausführlicheren Artikel über Schreibtischstühle schreiben. Trotzdem schon mal Danke dafür!

  • Otilia

    Hallo Johanna,

    ich finde den Artikel auch sehr gut. Da sieht man mal wieder, dass ein einfacher billiger Schreibtischstuhl auf Dauer keine sinnvolle Lösung ist. Ein bequemer und komfortabler Arbeitsplatz, an dem man sich wohlfühlt, ist meiner Meinung nach Grundvoraussetzung.

    Viele Grüße,
    Otilia

  • Anna Lehmann

    Ich arbeite auch viel von zu Hause. Ich empfinde besonders die Ruhe am Heimarbeitsplatz als positiv. Ich habe meinen Schreibtisch in den letzten Jahren immer wieder an verschiedene Positionen im Zimmer aber auch in unterschiedliche Zimmer gestellt. Inzwischen steht er aber lustigerweise gen Osten :-) und aus Holz ist er auch noch !

    Stuhl ist tatsächlich ein interessantes Thema, da ich nie gerade im Stuhl sitze und auch eher gekrümmt. Ich frage mich also, ist so ein Sitzball oder ein Hocker die bessere Lösung, weil man gezwungen ist gerade zu sitzen, sonst fällt man runter?

    Vielleicht weisst du auch was über die richtige Postion des Monitors. Ich schaue z.B. häufig nach unten auf den Bildschirm, oder sitze verdreht…

    Gruss

    • Johanna

      Hallo Anna,
      ja, ich ertappe mich selbst oft dabei, wie ich in meinem Stuhl “rumhänge”. Ein Sitzball oder ein spezieller Hocker sind auf jedenfall sehr gute Alternativen. Allerdings solltest Du besonders am Anfang darauf achten, öfter mal den Sitz zu wechseln. Denn gerade für einen Sitzball benötigt man einiges an Rückenmuskulatur. Und wenn diese noch nicht so ausgeprägt ist, kann der Sitzball sehr schnell ermüden. Also am besten jede Stunde zwischen Ball und Stuhl wechseln. Und mit der Zeit kannst Du ja die Intervalle auf dem Sitzsack verlängern, denn dieser verspricht auf jeden Fall gesundes Sitzen. Es gibt allerdings auch hervorragend konstruierte Hocker, die den gleichen Effekt wie ein Sitzsack erzielen, allerdings ohne den Rücken so anzustrengen. Die würde ich Dir sehr empfehlen (kosten natürlich auch ein wenig mehr).
      Als kleine Faustregel für die Positionierung der Bildschirms sollte gelten, dass man, wenn man den Hals gerade hält, auf den Bildschirm sieht. Oft ist der Bildschirm zu tief gestellt und wir sitzen automatisch verkrümmt da. Dafür gibt es viele professionelle Lösungen. Als Übergangslösungen reicht es schon, den Bildschirm auf ein paar dicke Bücher zu stellen. Beim Laptop kann man auch mit einer externen Tastatur arbeiten und so den Laptop unabhängig höher stellen.
      Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiter helfen.
      Auf ein gesundes Arbeiten!
      Liebe Grüße
      Johanna