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Balkonpflanzen – grüne Oase in der Stadt

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Leider hat nicht jeder von uns einen Garten oder ein großes Anwesen auf dem Sie oder Er einen eigenen Gärtner beschäftigen kann. Das bedeutet aber nicht, dass wir, gerade im Sommer, auf wunderschöne Blumen oder besondere Pflanzen verzichten sollten. Denn ein mit Bedacht bepflanzter Balkon kann für so manches entschädigen. Selbst wenn der Urlaub dieses Jahr ausfallen sollte kann man sich mit relativ einfachen Mitteln und ein wenig Know-how eine eigene kleine Landschaft zaubern. Dabei kann man Manches falsch und Vieles richtig machen.Grundsätzlich gilt natürlich: richtig ist, was gefällt. Aber Pflanzen sind Lebewesen und man sollte ein paar grundlegende Dinge wissen um vor großen Enttäuschungen gewappnet zu sein.

Was du beim Einpflanzen beachten solltest

Beschäftigen wir uns zuerst einmal damit, was vor dem eigentlichen Einpflanzen passieren muss. Wir brauchen auf jeden Fall einen oder mehrere Blumenkästen. Dabei sollte man sich im Zweifel für größere Modelle entscheiden, damit die Erde nicht so schnell austrocknet. Und wenn wir gerade schon beim Thema Erde sind: es lohnt sich, ein wenig Geld in eine qualitativ hochwertige Erde zu investieren. Billige Erde ist oft schlechter kompostiert und getrennt, so können sich Müllrückstände darin befinden. Auch besitzt eine gut getrennte und kompostierte Erde eine bessere Wasserspeicherkapazität. Bevor wir ans Einpflanzen gehen sollten wir auf den Kalender schauen. Der Stichtag ist der 16. Mai, die sogenannten „Eisheiligen“.  Nach diesem Tag gibt es mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit keinen Frost mehr.  Und gerade sehr beliebte Balkonpflanzen wie Begonien, Margeriten oder, der Klassiker, die Geranie sind sehr frostempfindlich.

Sonne und Schatten: Der Standort ist entscheidend

Das Wesen einer Pflanze zu kennen spielt auch bei der Aufteilung des Balkons eine große Rolle. Informiert Euch, welche Blume Sonne und welche Schatten braucht. Aus eigener Erfahrung erleichtert das Einiges, wenn man sich diese Gedanken VOR dem Einpflanzen macht. Zum Beispiel brauchen Fuchsien und Begonien Schatten, Geranien bevorzugen hingegen ein sonniges Plätzchen. So sollte man auch keine zu hohen Pflanzen auf dem Balkon einpflanzen. Sie können leicht umknicken oder nehmen anderen Blumen die Sonne weg. Mit einem schönen großen Pflanzentopf, den man auf dem Boden stellt, lässt sich dieses Problem leicht beheben.

Jetzt haben wir also den richtigen Blumenkasten, die richtige Erde und die richtigen Pflanzen. Nun geht´s zum Säen. Hierbei gilt: auch wenn man das Gefühl hat, mit einem grünen Daumen geboren worden zu sein, haltet Euch an die Angaben auf der Verpackung. Das macht wirklich Sinn. Achtet auch darauf nicht zu eng zu säen. Bei schon ausgebildeten Pflanzen ist es wichtig, dass sie ein gut entwickeltes Wurzelwerk haben. Sonst kann es sein, dass sie sehr schnell eingehen.

Ich wünsche Euch viel Spaß bei Eurer Entdeckung von Flora und Fauna!
Eure Johanna

Bilder: Quelle – pixabay.com