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Wohnen

Möbel für die Kleinen – Kinderzimmer einrichten

Ein Kinderzimmer einzurichten ruft Gefühle hervor, die das Aufziehen von Kindern allgemein hervorruft: eine Mischung aus Verzweiflung und großem Glück. Um Euch in diesem Fall die Verzweiflung ersparen zu können, haben wir ein paar Grundregeln zusammengestellt, die Euch durch die schwierigsten Fragen navigieren. So vieles muss bedacht werden. Zum Beispiel: wie kann ich ein Zimmer schaffen, das der schnellen Entwicklung meines Kindes Stand hält? Ohne es alle zwei Jahre renovieren zu müssen? Was braucht mein Kind eigentlich in welcher Entwicklungsphase?

Es ist gut, sich diese Fragen im Vorhinein zu stellen, denn so können wir ein Zimmer einrichten, das gut gerüstet ist für viele Jahre intensiver Beanspruchung. Als grundsätzliche Einteilung, die sich über die Jahre nicht verändert, ist es wichtig, im Kinderzimmer drei unterschiedliche Zonen zu schaffen.

Ein Bereich wird zur „Aktivzone“, dort kann´s auch mal ein wenig wilder zu gehen, denn er ist zum Spielen und Toben gedacht. Dann benötigen wir einen Bereich, der dem Kind die idealen Voraussetzungen bietet, zu lernen, zu lesen oder sich einfach nur ein wenig zurückzuziehen und zu entspannen. Dieser „halb-aktive Bereich“ wird mit steigendem Alter des Kindes immer wichtiger. Der dritte Bereich ist  die „Ruhezone“, also der Schlafbereich.

Wichtig ist es, diese Bereiche deutlich voneinander zu trennen. Das kann man zum Beispiel durch verschiedene Farben oder Farbakzente an den Wänden mit relativ einfachen Mitteln bewerkstelligen. Damit kommen wir zu einer weiteren wichtigen Frage: was ist mit der Wandfarbe? Alles in rosa oder lieber hellblau?

Die Antwort: lieber gar nicht. Wir würden davon abraten, das Kinderzimmer komplett in einer Farbe zu streichen oder in einer bunten „Themenwelt“, wie man es in so mancher Einrichtungssendung des Öfteren beobachten kann. Zum Einen wird die Begeisterung relativ schnell abnehmen, Kinder ändern ja bekanntlich oft ihre Meinungen und Vorlieben, zum Anderen, weil viel Farbe Zimmer immer kleiner scheinen lässt. Und Kinderzimmer sind meistens nicht die größten.

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Deswegen empfehlen wir weiße Wände mit Farbakzenten oder auch mal eine in der aktuellen Lieblingsfarbe gestrichene Wand. Das sorgt für Strukturierung des Zimmerkonzepts, für eine persönliche Note und lässt sich mit relativ geringem Aufwand auch mal wieder umstreichen. Bei den Farben sollte man auf die ökologische Qualität achten, um die Kinder nicht mit schweren Schad- und Klebestoffen zu belasten. Das erstmal als kleiner Überblick und Einführung in das Thema. Denke auch daran, deine Möbel kindersicher zu machen!

Am wichtigsten ist aber natürlich, dass wir unsere Kinder fragen, was sie möchten, denn sie sind es, die in ihren Zimmern glücklich leben sollen.

Eure Johanna


Bilder: Quelle – deinSchrank.de