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28.02.2018

Forsa-Umfrage: So steht Deutschland zur Online-Möbelkonfiguration

Skeptisch im Westen, offen im Osten: So steht Deutschland zur digitalen Möbelfertigung


Frechen, 28.02.2018. Im Rahmen einer Forsa-Umfrage untersuchte der Maßeinrichtungsexperte deinSchrank.de die Bekanntheit und Einstellung zu Maßmöbelkonfiguratoren im Internet. Befragt wurden insgesamt 1001 Personen im Alter zwischen 25 und 70 Jahren mit einem Mindesthaushaltseinkommen von 2500 Euro netto. Das Ergebnis ist überraschend: Zwar wussten alle Teilnehmer, dass viele Produkte im Internet nach Maß bestellt werden können, jedoch war es einem Fünftel der Befragten nicht bewusst, dass sie die Möbel auch selbst gestalten können.

Großstadt versus Dorfidylle:

Bewohner größerer deutscher Städte können sich eher vorstellen, Möbel im Internet zu konfigurieren – obgleich hier das Angebot an Händlern und entsprechend die Auswahl stetig wächst. In kleinen Städten hingegen vertraut man dem lokalen Schreiner; im Osten Deutschlands werden stationäre lokale Händler bevorzugt. Sehr verwunderlich: In der Mitte Deutschlands vertraut man seinen eigenen

Fähigkeiten Maßzunehmen weniger als im Rest der Nation. Nur dort gibt es Bedenken vor selbst verursachten Messfehlern.

Familienchaos oder Singlehaushalt: Wer hat Angst vor Maßmobiliar

Vor allem bei schwierigen Grundrissen bringen Möbeln von der Stange in der Regel keinen Mehrwert. Meist sind es große Familien mit Kindern, die den verfügbaren Platz bestmöglich ausnutzen müssen, um all die Dinge des täglichen Lebens unterbringen zu können. Und tatsächlich besitzen Haushalte mit mehr als vier Personen am ehesten bereits Maßmöbelstücke. Gleichzeitig kann sich diese Gruppe aber am wenigstens vorstellen, diese im Internet selbst zu konfigurieren. Bei Personen in Singlehaushalten hingegen ist genau das Gegenteil der Fall. Mögliche Gründe sind hier die zur Verfügung stehende Zeit, aber auch die jeweilige Finanzlage.

Und wieder diese Genderfrage

Wenn es um die Frage der Möbelkonfiguration geht, dann sehen vor allem Männer die Vorteile. Frauen hingegen legen einen deutlich größeren Wert auf eine persönliche Beratung und befürchten, auf diese bei Online-Konfigurationen verzichten zu müssen. Auch das Alter spielt eine Rolle: Jüngere Probanden sehen sich eher in der Lage, ein Möbelstück im Internet zu konfigurieren als ältere. Dies liegt vor allem daran, dass sie bereits mit dem Smartphone, verschiedensten Apps und innovativen Online-Lösungen aufgewachsen sind, während die Generationen 40+ fast weitestgehend analog aufwuchsen.

Geld regiert die Welt – und auch das Kaufverhalten

Wie so oft spielt auch bei der Frage um Maßmöbelkonfiguration das Finanzielle eine wichtige Rolle. Je kleiner das Netto-Haushaltseinkommen, desto weniger kommt es in Frage, Möbel im Internet zu konfigurieren und zu bestellen. Die Gründe: Bei geringem Einkommen werden preisgünstigere Möbelhäuser bevorzugt. Diejenigen mit einem hohen Einkommen hingegen besitzen überwiegend schon ein Maßmöbelstück, haben zum größten Teil aber noch keine Erfahrung mit einem Online-Konfigurator gemacht.

Fazit

Viele Deutsche bevorzugen es, ihre Möbel vor dem Kauf anzufassen, sie zu fühlen und anzusehen – vor allem, wenn es sich um ein bereits fertiges Möbelstück handelt. Deswegen werden sich in der Branche hauptsächlich Konzepte durchsetzen, bei denen dem Kunden die Möglichkeit gegeben wird, die Qualität der Möbel auch in Augenschein zu nehmen. Wer sich eine Maßanfertigung leisten kann, setzt häufig noch auf einen lokalen Handwerker. Wie zu erwarten, sind es vor allem junge Leute, die sich offener und affiner für eine innovative Online-Lösung zeigen, doch ist hier oftmals das Geld für werthaltiges Mobiliar noch nicht vorhanden.

Insgesamt wird die Maßmöbelkonfiguration in Deutschland als zu teuer erachtet. Das könnte daran liegen, dass sich die Einstellung gegenüber der Einrichtung stark verändert hat. Früher kaufte man ein Regal oder einen Schrank, der über Generationen hinweg vererbt wurde. Große Vollsortiment-Möbelhäuser haben die Gesellschaft auch zu einer „Wegwerf-Mentalität“ bezüglich der Einrichtung erzogen. Dieser Trend kehrt sich mit dem Trend der Individualisierung und Nachhaltigkeit erst langsam wieder um.

– ENDE –

Über deinSchrank.de

Die deinSchrank.de GmbH ist der deutsche E-Commerce-Pionier für maßgefertigte Möbel. Das Mass Customization-Unternehmen fertigt im hochautomatisierten Werk in Rheinbach nach dem Leitgedanken der Industrie 4.0. Im Online-Konfigurator mit 3D-Ansicht gestaltet der Kunde sein einzigartiges Möbelstück und beeinflusst mit jedem Klick den Endpreis. Zusätzlich zu einem Besuch in den Ausstellungen können die Kunden eine persönliche Beratung per Chat, Mail oder Telefon in Anspruch nehmen. Seit der Gründung 2010 erschloss deinSchrank.de die Märkte in sieben europäischen Ländern.

Weitere Information finden Sie unter www.deinSchrank.de

Pressekontakt

Laura Klapproth

lk@deinSchrank.de

+49 30 28 09 14 63

+49 172 57 21 024



[1] In der Studie wurde vor allem auch die geographische Situation der Probanden untersucht. Neben der Region (Ost inkl. Berlin, West, Nord, Süd Mitte und NRW) wurde auch die Größe des Wohnorts festgehalten. Mit unter 20.000 Einwohner galt dieser als klein und ab 100.000 als groß


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