Loopyball-Aktion während des Spiels 1. FC Köln – TSV München 1860 am 28.04.2013

loopyball-fc-koeln-stadionWir, als 1. FC Köln Sponsor und offizieller Möbelausstatter, haben am 28. April 2013 zum Spiel des 1. FC Köln gegen den TSV München in der Halbzeitpause ein spaßiges Loopyball-Spiel für die Fans organisiert. Acht Teilnehmer, die vorher ausgelost wurden, durften auf dem heiligen Rasen des Effzeh mitkicken.

In den aufgeblasenen, transparenden “Body-Airbags” ging es dann in der Halbzeit des Spiels im RheinEnergieStadion zur Sache. Die Spieler gaben alles und hatten sichtlich sehr viel Spaß!

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Schaut euch hier das Video der Loopyball-Aktion an:

 

Wir freuen uns auch nächste Saison den 1. FC Köln zu unterstützen und ein geniales 2. Loopyball-Spiel zu organisieren!

Was ist Loopyball eigentlich genau?

Loopyball ist noch eine sehr junge Sportart. Sie wurde im Jahr 2010 entwickelt und 2011 in den Markt eingeführt. Loopyballs sind “Body-Airbags”, also aufblasbare durchsichtige Oberkörper-Bälle auch genannt “Bubble”-Fußball oder Bumping Balls. Die speziellen Loopyballs werden von dem deutschen Unternehmen FLIP SPORT® aus dem Material TPU Kunststoff hergestellt.

Die Spieler sind in den Loopyballs durch ein spezielles Gurtsystem gesichert. In den Loopyballs können sowohl Kinder als auch Erwachsene spielen, allerdings wird ein Mindestalter von 12 Jahren empfohlen und eine Mindestgröße von ca. 150 cm. Es werden hier zwei verschiedene Loopyball-Größen angeboten. Das maximale Teilnehmergewicht ist allerdings auf 110 kg beschränkt.

Man kann mit den Bällen hüpfen, rollen, sich überschlagen, aneinander abprallen, auch genannt “bumpen”, und vieles mehr. Loopyballs sind sowohl draußen als auch in einer Halle zu benutzen. Die Loopyball-Spieler sind durch die Bälle recht gut abgesichert und prallen ca. 10mal mehr ab als Spieler, die nicht in einem Loopyball stecken. Jeder Sturz wird weich abgefedert. Das Aufstehen in einem Loopyball ist eine der größten Herausforderungen des Sports und kann für einigen Muskelkater sorgen. Hier muss man drauf achten die Knie und den Rücken nicht zu stark zu belasten.

Loopyball-Regeln
Die Regeln sind relativ einfach und orientieren sich am Fußball-Spiel.

  • Das Loopyball-Spielfeld ist normalerweise 23 x 15 Meter groß, also wie beim Hallenfußball. Abwandlungsweise kann es auch bis zu ca. 15 x 30 Meter groß sein.
  • Als Boden eignet sich sowohl Rasen, Kunstrasen, als auch Sporthallen-Boden, Sand und Schnee.
  • Die Spieler stecken in den Loopyballs und es sind 8 Spieler auf dem Spielfeld; 4 Spieler pro Team. Es sind bis zu 3 Auswechselspieler erlaubt. Meisten wird hier kein fester Torwart definiert, da kein Spieler mit der Hand spielen kann. Ob ein Spieler vom Team die Aufgabe bekommt das Tor zu bewachen bleibt dem Team überlassen.
  • Die Spielzeit wird vorher festgelegt, generell beträgt sie 1 x 10 Minuten. Seitenwechsel oder Nachspielzeiten sind bei einem Loopyball-Spiel eigentlich nicht vorgesehen. Die Spielzeit stattdessen vom Schiedsrichter während längerer Pausen angehalten.
  • Anders als bei Fußball kann ein Tor mit JEDEM Körperteil und mit dem Body-Airbag selbst erzielt werden.
  • Während des Spiels darf jeder Loopyball-Spieler zu jeder Zeit “angebumpt”, also angeschubst, werden, egal ob er in Ballbesitz ist oder nicht. Lediglich von hinten sollten Spieler aus gesundheitlichen Gründen nicht angegriffen werden, da sie ohne Vorbereitung keine Körperspannung aufbauen können. Auch liegende oder sich aufrichtende Spieler sollten verschont bleiben. Auch das Treten der anderen Spieler ist verboten.
  • Wie beim Fußball kann der Schiedsrichter Strafen anhand von gelben und roten Karten verteilen. Die oben genannten Tätigkeiten können, je nach Intensität, vom Schiedsrichter z.B. mit einer gelben Karte geahndet werden.

Ähnliche Sportarten
Das sogenannte “Zorbing” ist dem Loopyball sehr ähnlich. Hier ist der Mensch allerdings vollkommen in einem aufgeblasenen Ball, um dann eine Strecke oder einen Hügel entlang- bzw. runterzurollen. Die Zorb-Bälle haben einen Außendurchmesser von ca. 3,20 Meter und noch eine Innen-Kugel mit einem Durchmesser von ca. 1,80 Meter.

Auch gibt es sogenannte “Walking-Balls”. Wie bei den Zorb-Bällen steckt der Mensch hier vollkommen in den Bällen und “läuft” allerdings auf Wasser anstatt einen Berg hinunter zurollen. Die Walking-Bälle sind, wie auch Loobyballs, aus TPU Kunststoff und werden mit einem wasseresistenten Zipper verschlossen. Sie haben einen Durchmesser von 2 Metern und sind sowohl auf Süß- und auf Salzwasser anwendbar. Auch hier ist die Begrenzung bei ca. 110 kg des Teilnehmergewichts. Der Ball wird hier mit frischer Luft gefüllt, geschlossen und der Spaß kann beginnen. Im Gegensatz zu Zorb- und Loopyballs ist der Walking-Ball komplett geschlossen, um auf dem Wasser zu funktionieren. Die Atemluft in einem Walking-Ball hält ca. 35 Minuten.

Bildquelle: © flip-sport.de

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